
Große Nachfrage nach Fördermitteln
Das Bochumer Westend bleibt ein Schwerpunkt für Nachbarschaftsprojekte. Unter dem Motto „Liebenswerte Lebenswelten selbst erschaffen!“ konnten Bewohnerinnen und Bewohner aus Griesenbruch, Goldhamme und Stahlhausen ihre Ideen einreichen. Bis Mitte März kamen insgesamt 25 Vorschläge zusammen. Laut Stadtteilkoordination zeigt das erneut das große Engagement im Quartier. Allerdings überstieg die beantragte Fördersumme von rund 24.300 Euro den verfügbaren Etat deutlich. Ein Beirat aus elf Vertreterinnen und Vertretern des Stadtteils entschied deshalb über die Vergabe der Mittel. Dabei mussten einige Projekte abgelehnt oder nur teilweise gefördert werden.
Breites Spektrum an Projekten
Am Ende erhalten 20 Projekte Unterstützung aus dem Westendfonds. Die Ideen reichen von kreativen Angeboten bis hin zu sozialen Initiativen. Geplant sind unter anderem Kunst- und Kreativkurse, neue Technik für Veranstaltungen sowie Maßnahmen für mehr Biodiversität im Quartier. Auch ein gemeinsamer St.-Martinsumzug, Angebote für demenzerkrankte Menschen und ein generationsübergreifender Poetry-Workshop sollen umgesetzt werden.
Fokus auf Gemeinschaft im Quartier
Der Westendfonds ist Teil der städtischen Quartiersarbeit und soll das nachbarschaftliche Miteinander stärken. Viele der Projekte leben vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten. Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen und das Zusammenleben im Stadtteil aktiv zu gestalten.