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A43: Schrankenanlage zwischen Herne und Recklinghausen soll im April 2027 weg
© Autobahn GmbH
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A43: Schrankenanlage zwischen Herne und Recklinghausen soll im April 2027 weg

Für Pendlerinnen und Pendler im Ruhrgebiet gibt es jetzt ein festes Datum: Die Schrankenanlage auf der A43 zwischen Herne und Recklinghausen soll im April 2027 abgebaut werden. Das hat die Autobahn GmbH bekannt gegeben. Dann sollen dort auch wieder Lkw und andere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren dürfen.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 03:16

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Brücken auf der A43 sind zu marode

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Die Schrankenanlage steht dort seit mehreren Jahren, weil die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in einem schlechten Zustand ist. Bei einer Überprüfung war 2021 klar geworden, dass die Brücke den schweren Verkehr nicht mehr tragen kann. Seitdem ist die Strecke für Lkw und andere schwere Fahrzeuge gesperrt. Hintergrund ist unter anderem das Alter der Brücken. Viele Bauwerke im Ruhrgebiet stammen aus den 1960er Jahren. Damals waren sie für deutlich leichtere Fahrzeuge ausgelegt. Heute fahren viel mehr und deutlich schwerere Lkw über die Autobahnen.

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Neue Brückenhälfte soll Schwerverkehr tragen

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Aktuell wird der sogenannte Emschertalbrückenzug neu gebaut. Dazu gehören die Brücken über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und die Bahnstrecke im Süden von Recklinghausen. Die Arbeiten an der Osthälfte der Bauwerke sollen im April 2027 abgeschlossen sein. Nach Angaben der Autobahn GmbH ist diese neue Osthälfte dann tragfähig genug, um den gesamten Verkehr aufzunehmen - also auch Lkw. Deshalb soll die Schrankenanlage dann abgebaut werden.

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Einige Sperrungen sollen wegfallen

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Mit dem Abbau der Schrankenanlage sollen auch mehrere Verbindungssperrungen wegfallen. Im Kreuz Recklinghausen sollen die Verbindungen von der A2 auf die A43 Richtung Süden wieder freigegeben werden. Auch die aktuell gesperrte Auffahrt Recklinghausen-Hochlarmark soll dann wieder öffnen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich aber weiter auf Einschränkungen einstellen. Beim späteren Bau der Westhälfte kann es erneut zu zeitweisen Sperrungen kommen.

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Kreuz Herne bleibt weiter Problemstelle

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Im Kreuz Herne bleibt die Lage schwieriger. Die derzeit gesperrten Verbindungen von der A42 auf die A43 Richtung Norden werden voraussichtlich auch nach April 2027 noch nicht wieder freigegeben. Grund dafür sind weitere Bauarbeiten im Kreuz Herne. Ein konkretes Datum für die Wiederöffnung gibt es noch nicht. Die A43 bleibt damit auch in den kommenden Jahren eine der großen Baustellen im Ruhrgebiet. Der sechsstreifige Ausbau zwischen Marl und Witten läuft weiter.

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