
Aidshilfe 1986 in Bochum Leuchtturmprojekt
Seit 40 Jahren gibt es die Aidshilfe Bochum, seit 40 Jahren hat die Stadt eine Anlaufstelle für HIV-positive Menschen. Am Mittwochabend (27.05.) wurde gefeiert. Mit Gesang, PoetrySlam, mit Talkrunden und einem Empfang für Unterstützer und Wegbegleiterinnen. Dass die Aidshilfe so lange besteht, ist über die Jahre immer wieder nicht selbstverständlich gewesen, oft war die finanzielle Lage der Organisation schwierig. Und im Moment gibt es auch Probleme:
"Mein größter Wunsch zum 40. wäre, dass wir eine Finanzierung bekommen, die uns als Berufsgruppen zusteht. Also eine tarifliche Finanzierung, das ist erstmal das Wichtigste. Und das Zweite ist, dass wir das queere Kulturzentrum Fluid, das wir betreiben, auch in eine nachhaltige Finanzierung bringen." - Arne Kayser, Geschäftsführer der Aidshilfe Bochum
Die Aidshilfe Bochum war bei der Gründung 1986 ein Leuchtturmprojekt für die Region. Damals haben sich verschiedene Organisationen zusammengeschlossen, um eine Aidshilfe für Bochum zu fordern. Die Anfangszeit war laut Geschäftsführer Arne Kayer nicht einfach: Mitten in der Aidskrise gab es teilweise Mieterproteste an Orten, an denen sich die Geschäftsstelle bilden sollte.