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Alberts Enkel: Physikwettbewerb in Bochum
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Alberts Enkel: Physikwettbewerb in Bochum

An der Matthias-Claudius-Schule in Bochum hat am Donnerstag (25.06.2026) der Physik-Wettbewerb "Alberts Enkel" stattgefunden.

Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2026 14:38

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Wie läuft der Wettbewerb in Bochum ab?

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An der Matthias-Claudius-Schule (MCS) in Bochum-Weitmar sind am Donnerstag (25.06.2026) 160 Schülerinnen und Schüler zusammen gekommen. Sie besuchen alle die Mittelstufe in verschiedenen Schulen in Bochum. Am Donnerstag (25.06.2026) haben sie an dem Physik-Wettbewerb "Alberts Enkel" teilgenommen, der schon seit über zwanzig Jahren an der Schule in Weitmar stattfindet. Die Idee dazu hatte Stefan Wentzel, Physiklehrer an der MCS, der von seiner Zeit im Studium inspiriert wurde. Er möchte, dass durch das Projekt Schülerinnen und Schülern eine positive Einstellung zu den Naturwissenschaften bekommen.

"Es geht mir darum so eine Situation zu haben, die einfach mal besonders ist und Spaß macht. (...) Und ich hoffe halt, dass diese Verknüpfung passiert: ein besonderes Erlebnis, Naturwissenschaften, Physik. Dass da eine Verbindung bleibt." sagt Stefan Wentzel, der den Wettbewerb ins Leben gerufen hat.

Jedes Jahr wird sich eine neue Aufgabe überlegt, die die Schülerinnen und Schüler in Teams bearbeiten. Dieses Jahr hieß die Aufgabe "Titanik 2.0": ein Boot aus Eierkartons, Schaschlikspießen und Wasserbomben bauen. Nach einer Einführung, hatten die Teams 75 Minuten Zeit, dann wurden die Boote getestet und bewertet.

Die Bewertung setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Die Schönheit bewerten die Teams untereinander. Die "Genialität", also die Idee hinter dem Boot, haben Teams aus der achten und zwölften Stufe der MCS bewertet. Sie organisieren und begleiten den ganzen Wettbewerb und sind auch für die letzte Bewertung verantwortlich: die Tragfähigkeit. Eine gefüllte Wasserflasche, die 500g wiegt wird auf die Boote gelegt und dann wird geschaut, welches am längsten schwimmt. Aus diesen Punkten setzt sich die Endpunktzahl zusammen.

Es waren 160 Schülerinnen und Schüler dabei, die in 41 Teams teilgenommen haben. Der Wettbewerb wird von der Claudius Akademie durchgeführt und von den Stadtwerken Bochum gefördert.

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Wer hat den Wettbewerb in Bochum gewonnen?

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Den ersten Platz im Wettbewerb haben sich dieses Jahr zwei Teams geteilt.

Das erste Team kommt aus der neunten Stufe vom Graf-Engelbert-Gymnasium. Es hat sich ein Konzept für ihr Boot überlegt, bei dem sich das Gewicht, mit dem gemessen wurde, unter Wasser befindet. Durch das Archimedische Prinzip ist dadurch das Gewicht quasi null. Zwei aufgepustete Wasserbomben haben die ganze Konstruktion über Wasser gehalten.

Das zweite Gewinnerteam ist aus der siebten Stufe der Nelson-Mandela-Schule. Es hat an jeder Ecke von einem Eierkarton eine aufgeblasene Wasserbombe befestigt. Beide Gewinnerteams haben Boote gebaut, die in der gesamten Zeit nicht unter gegangen oder umgekippt sind.

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