
Stechender Geruch im Aufenthaltsraum
Gegen 7.15 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Mitarbeitende eines Seniorenwohnheims in Bochum-Langendreer hatten in einem Aufenthaltsraum einen stechenden Geruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
In der dritten Etage fanden die Einsatzkräfte einen fensterlosen Raum vor, in dem aus einem Kühlschrank eine zunächst unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen war. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um eine ammoniakhaltige Flüssigkeit handelte. Der betroffene Bereich wurde sofort geräumt, alle Bewohnerinnen und Bewohner wurden in Sicherheit gebracht und im Erdgeschoss betreut. Verletzt wurde niemand.
Aufwendige Reinigung und Lüftung
Messungen ergaben eine erhöhte Ammoniakkonzentration in dem betroffenen Raum. Feuerwehrleute arbeiteten deshalb mit Schutzanzügen und Atemschutz. Sie entfernten die ausgelaufene Flüssigkeit und bauten den defekten Kühlschrank aus. Anschließend wurde das Gebäude gründlich gelüftet, bis keine gefährlichen Dämpfe mehr messbar waren.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet. Zwischenzeitlich waren mehr als 60 Kräfte im Einsatz, darunter neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr. Während der Arbeiten blieb die Hauptstraße im Bereich des Heims gesperrt. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren.
