
Auch in Bochum viele Apotheken in finanzieller Notlage
Die Apothekenverbände haben zum bundesweiten Protesttag aufgerufen, um auf die weiterhin schwierige Lage vieler Apotheken aufmerksam zu machen. Laut der Bochumer Apothekerin Dr. Inka Krude seien Apotheken in ganz Deutschland in ihrer Existenz bedroht und chronisch unterfinanziert. Unter anderem deswegen, weil die Honorare für die Abgabe rezeptpflichtiger Medikamente seit 13 Jahren nicht angehoben wurden, während die Betriebskosten in dieser Zeit deutlich gestiegen sind. Die Auswirkungen zeigen sich in Apothekenschließungen. Davon gab es 2024 insgesamt 578. Das ist mehr als eine Schließung pro Tag.
Notfalldienste geöffnet
Patientinnen und Patienten, die regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, wird empfohlen, diese schon vor dem Protesttag abzuholen. Wer am Montag dringend Medikamente benötigt, wird aber trotz des Protests weiterhin über den Apotheken-Notfalldienst versorgt. Den übernimmt am Montag (23.03.) die Fortuna-Apotheke auf der Wasserstraße.