
AfD will Planungen stoppen
Der geplante Umbau des August-Bebel-Platzes in Wattenscheid sorgt weiter für politischen Streit. Die AfD hat angekündigt, zur nächsten Ratssitzung im Mai zu beantragen, die Planungen zu beenden. Die Bochumer Bauverwaltung verfolgt dagegen das Ziel, zeitnah einen fertigen Planungsentwurf beschließen zu lassen. An der Neugestaltung wird bereits seit mehr als zehn Jahren gearbeitet. Nach Angaben der Stadt wurden bislang rund eine Million Euro für die Planung ausgegeben.
Autoverkehr bleibt größter Streitpunkt
Besonders umstritten ist die geplante Verkehrsführung auf dem August-Bebel-Platz. Nach dem Umbau sollen dort keine Autos mehr fahren. Genau das stößt bei Kritikern auf Widerstand. Befürworter halten den Umbau dennoch für notwendig, weil es auf dem Platz zu wenig Grün und zu wenig Aufenthaltsqualität gibt. Sollte es keine weiteren Verzögerungen geben, könnte der Bau im Jahr 2029 beginnen. Die Fertigstellung wäre dann etwa drei Jahre später möglich.