
51 Fahrzeuge an 24 Stationen
Die Stadt Bochum sieht sich beim Ausbau des stationsgebundenen Carsharings auf einem guten Weg. Ein Jahr nach dem politischen Beschluss, das Carsharing in Bochum wieder auszubauen, gibt es nach Angaben der Stadt 51 Fahrzeuge an 24 Stationen. Betrieben wird das Angebot in Bochum von der Stadtmobil Rhein-Ruhr GmbH. Der Ausbau ist Teil des städtischen Mobilitätskonzepts und soll Carsharing als festen Baustein der Mobilitätswende etablieren.
Hochverdichtete Quartiere haben Vorrang
Nach Angaben der Stadt sollen pro Jahr bis zu sechs weitere Stationen eingerichtet werden. Die Verwaltung setzt dabei zunächst auf hochverdichtete Quartiere, in denen eine entsprechend hohe Nachfrage erwartet wird. Stadtplanungsamtsleiterin Heike Möller betont, dass der Ausbau schrittweise erfolgen müsse und nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig ausgerollt werden könnten.
"Wir können nicht gleichzeitig 100 Fahrzeuge ausrollen mit dem wirtschaftlichen Risiko, dass die sich auch tragen können. Das heißt, wir machen das sukzessive. Wir fangen in den hochverdichteten Quartieren an, wo wir eine große Nachfrage vermuten und werden das Carsharing ausrollen über die ganze Stadt." - Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum.
Einige Stadtteile noch ohne Stationen
In einigen Stadtteilen gibt es bislang noch keine Carsharing-Stationen, darunter Gerthe und Langendreer. Laut Stadt fehlt dort im Moment die notwendige Bevölkerungsdichte. Für dünner besiedelte Stadtteile wie Höntrop testet Bochum einzelne Stationen mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Langfristig bleibt das Ziel, jeden Stadtteil mindestens mit einem Standort zu versorgen. Hier findet ihr eine Übersicht über die bisherigen Standorte.