
Stellenabbau in der Bochumer Zentrale
Bei der Firmengruppe Faber in Bochum fallen insgesamt 120 Arbeitsplätze weg. Wie das Unternehmen mitteilt, sind 71 Stellen im Callcenter und 49 in der Hauptzentrale betroffen. Hintergrund sind veränderte Kundenbedürfnisse und strengere glücksspielrechtliche Vorgaben für den telefonischen Vertrieb. Das klassische, schriftliche Geschäft mit Lotterien geht laut Unternehmensangaben spürbar zurück.
Fokus auf das digitale Lotterie-Geschäft
Gleichzeitig gewinnt die digitale Spielteilnahme weiter an Bedeutung. Darauf will sich Faber in Zukunft konzentrieren, um wirtschaftlich stabil zu bleiben. Laut dem Unternehmen belasten neben dem schrumpfenden klassischen Geschäft auch gestiegene Kosten für Werbung und Versand die Bilanzen. Mit den jetzt angekündigten schmerzhaften Einsparungen sollen die verbleibenden Arbeitsplätze am Standort Bochum langfristig gesichert werden.