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Bochum: KVWL warnt vor mehr medizinischen Angeboten in Apotheken
© Andreas Buck / FUNKE Foto Services
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Bochum: KVWL warnt vor mehr medizinischen Angeboten in Apotheken

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe warnt am Tag der Patientensicherheit vor einer Ausweitung medizinischer Angebote in Apotheken. Hintergrund ist die Apothekenreform.

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Reform seit Juli in Kraft

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Seit dem 1. Juli 2026 gilt in Deutschland das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz. Es soll die Apotheken stärken und Teile der Versorgung weiterentwickeln. Im politischen Verfahren wurde dabei unter anderem über zusätzliche Kompetenzen und Aufgaben für Apotheken diskutiert.

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KVWL sieht Risiken für die Patientensicherheit

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Die KVWL warnt davor, dass Apotheken künftig mehr medizinische Leistungen übernehmen könnten, etwa bei Impfungen, Schnelltests oder Blutentnahmen. Aus Sicht der KVWL reicht ein solcher Eingriff über die reine Durchführung hinaus: Vor einer Impfung müssten mögliche Risiken, Vorerkrankungen und Gegenanzeigen geprüft werden. Die KVWL sieht darin deshalb ein Risiko für die Patientensicherheit. Diese Einordnung entspricht auch der grundsätzlichen Kritik ärztlicher Organisationen am Gesetzgebungsverfahren.

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Forderung nach klaren Grenzen

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Die KVWL fordert von der Politik, die Zuständigkeiten klar zu regeln. Die Organisation betont am Tag der Patientensicherheit, dass medizinische Behandlung und Patientensicherheit eng zusammenhängen. Patientensicherheit sei ein zentrales Thema der ambulanten Versorgung, das nach Ansicht der KVWL nicht durch unklare Aufgabenverteilungen geschwächt werden dürfe.

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