
Zwölf Kirchen wurden neu genutzt
Die Veranstalter ziehen nach dem Ende der Manifesta 16 Ruhr eine positive Bilanz. Nach 15 Wochen wurden im gesamten Ruhrgebiet knapp 200.000 Besuche gezählt. Die internationale Kunstbiennale lief in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum. Im Mittelpunkt standen zwölf ehemalige Kirchen der Nachkriegsmoderne und des Brutalismus. Sie wurden vorübergehend in Orte für Kultur, Begegnung und Nachbarschaftsleben verwandelt. Nach Einschätzung der Veranstalter hat die Manifesta damit wichtige Diskussionen über die Zukunft dieser Gebäude als neue zivilgesellschaftliche Infrastruktur angestoßen.
Freier Eintritt als niedrigschwelliger Zugang
Alle Ausstellungen und Veranstaltungen waren kostenlos zugänglich. Dadurch seien barrierearme und niedrigschwellige Zugänge geschaffen worden, heißt es in der Abschlussmeldung. Kultur sei so direkt in die Nachbarschaften gebracht worden.