
Koordination soll Abhilfe schaffen
An den Bochumer Grundschulen können Eltern seit diesem Jahr freiwillig einen Vordruck ausfüllen und dort folgende Angaben machen:
- Erstwunsch Schule
- Zweitwunsch Schule
- Gewünschte Schulform
sollte bei der Vergabe weder der konkrete Erst- noch der Zweitwunsch erfüllt werden können, bekommen Eltern für ihre Kinder einen Platz an einer Schule der genannten Schulform angeboten. Die entsprechende Schule bekommen Eltern direkt in einem Schreiben mitgeteilt. Bislang mussten sich Familien bei einer Absage ihrer Wunschschule selbst an andere Schulen wenden. Die Stadtverwaltung will mit dieser Anpassung im Anmeldeverfahren vor allem für Klarheit sorgen, Familien Sicherheit vermitteln und so im besten Fall mehr Kindern den Besuch ihrer Wunschschulen ermöglichen.
"Bisher spielte halt dieser Zweitwunsch eigentlich keine Rolle, weil er ja gar nicht artikuliert worden ist. [...] Und insofern war dann glaube ich [..] so'n Run einfach nur auf die Schulen, die jetzt noch Plätze hatten." - Oliver Bauer, Leiter Neues Gymnasium Bochum
Das Verfahren soll in Zukunft zum Standard werden, so der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Stephan Heimrath. Die Chancen, dass Kinder die Erst- oder Zweitwunschschule besuchen können, stehen aber gut. Zuletzt konnten wohl, zum Beispiel bei den Gymnasien in Bochum 92% der Kinder ihre Erstwunsch-Schule besuchen.
Mehr Kapazitäten geschaffen
Die Stadt hofft aber auch, die Vermittlungsquote an die Wunschschulen in diesem Jahr noch einmal erhöhen zu können. In Absprache mit der Bezirksregierung Arnsberg habe man an den Schulen mit traditionell hohem Zulauf die Kapazitäten noch einmal erhöht, so Stephan Heimrath. Besonders gefragt seien erfahrungsgemäß die Gymnasien in Innenstadtnähe.
Anmeldezeiträume für weiterführende Schulen
Eltern, die ihre Kinder an einer städtischen weiterführenden Schule anmelden wollen, müssen das in einem der folgenden Zeitfenster tun:
- Montag, 23. Februar // 08-16 Uhr
- Dienstag, 24. Februar // 08-16 Uhr
- Mittwoch, 25. Februar // 08-16 Uhr
Das Anmeldeverfahren für alle Schulformen endet am 19. März - danach beginnt das Aufnahmeverfahren.
Neue Beratungsangebote
Zusätzlich zu dem neuen Anmeldeverfahren will die Stadt jetzt auch Familien umfangreicher beraten, die ihr Kind an einer Schule anmelden wollen, die nicht der Grundschulempfehlung entspricht. Dazu gibt es jetzt in den Bochumer Bezirken zentrale Beratungstermine, bei denen Vertreter aller Schulformen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, um den Familien möglichst alle möglichen Bildungswege aufzeigen zu können. Die Termine (jeweils von 12 bis 16 Uhr) sind die folgenden:
- Bochum-Ost: 09. Februar, Nelson-Mandela-Schule (Stiftsstraße 25)
- Bochum-Süd: 10. Februar, Erich-Kästner-Schule (Markstraße 189)
- Bochum-Südwest, 10. Februar, Theodor-Körner-Schule (Keilstraße 42-48)
- Bochum-Nord, 10. Februar, Werner-von-Siemens-Schule (Haydnstraße 3)
- Bochum-Mitte, 13. Februar, Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule (Lohring 22)
- Bochum-Wattenscheid, 19. Februar, Liselotte-Rauner-Schule (Voedestraße 46-48)