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Bochum: Projekt „Brücke“ soll Wartezeit auf Therapie verkürzen
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Bochum: Projekt „Brücke“ soll Wartezeit auf Therapie verkürzen

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See mit Hauptsitz in Bochum startet das Projekt „Brücke“. Es soll Menschen mit beginnenden psychischen Erkrankungen schneller eine Behandlung ermöglichen.

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Zwei Wochen stationär in Bad Homburg

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Das Projekt „Brücke“ startet mit einem zweiwöchigen stationären Aufenthalt in der Paul-Ehrlich-Klinik in Bad Homburg. Dort bekommen die Teilnehmenden eine psychologische Diagnostik und lernen in intensiver Einzelbetreuung ihren Bezugstherapeuten oder ihre Bezugstherapeutin kennen. Außerdem gehören Bewegungsangebote, Entspannungsübungen und Gruppenangebote etwa zur Stressbewältigung dazu. Nach der Entlassung wird die Behandlung ambulant fortgesetzt. Einmal pro Woche gibt es eine Videosprechstunde von jeweils 50 Minuten. Dort arbeiten die Patientinnen und Patienten gemeinsam mit ihrem Bezugstherapeuten oder ihrer Bezugstherapeutin an ihren individuellen Therapiezielen.

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Therapieplätze noch bis Mitte 2027 verfügbar

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Für die neue Behandlung sind insgesamt bis zu sechs Monate vorgesehen. Das Programm kann aber auch kürzer ausfallen, wenn die Therapieziele früher erreicht werden oder wenn ein Übergang in eine wohnortnahe ambulante Therapie gelingt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms rehapro in Kooperation mit mehreren Trägern der Deutschen Rentenversicherung durchgeführt. Therapieplätze sind nach Angaben der Knappschaft-Bahn-See noch bis Mitte 2027 zeitnah verfügbar. Interessierte können nach Rücksprache mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin und einer medizinischen Prüfung einen Antrag stellen.

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