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Autos fahren vor dem Landgericht Bochum
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services
Autos fahren vor dem Landgericht Bochum
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Bochum: Prozess nach Gewalttat in Sozialeinrichtung gestartet

Nach einer schweren Gewalttat in einer Bochumer Sozialeinrichtung steht seit Montag (20.04.) ein 32-Jähriger vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 03:00

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Gewalt nach Trinkgelage

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Die Tat soll sich Anfang 2025 ereignet haben. Laut Anklage soll der Mann einen Mitbewohner nach einem Trinkgelage plötzlich angegriffen, geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Warum es zu der Eskalation kam, ist bislang unklar. Der Angeklagte hat angekündigt, sich dazu erst später zu äußern.

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Belastende persönliche Situation

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Der 32-Jährige lebte zum Tatzeitpunkt in der Einrichtung, nachdem er zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war. Ein Sozialarbeiter berichtete vor Gericht, dass der Mann kurz zuvor vom Tod seiner Mutter erfahren haben soll. In dieser Situation habe er verstärkt zu Alkohol und Marihuana gegriffen, obwohl in der Einrichtung ein Alkoholverbot galt. Neben dem Vorwurf des versuchten Totschlags muss sich der Angeklagte auch wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten. Diese Taten hat er bereits gestanden.

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