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Bochum und Estland vereinbaren Kooperation in der Gesundheitswirtschaft
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Bochum und Estland vereinbaren Kooperation in der Gesundheitswirtschaft

Bochum und Estland arbeiten in der Gesundheitswirtschaft künftig enger zusammen. Eine neue Vereinbarung soll Forschung und Wirtschaft beider Standorte besser vernetzen.

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Gesundheitswirtschaft in Bochum und Tallin soll gestärkt werden

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Oberbürgermeister Jörg Lukat und der estnische Wirtschaftsminister Erkki Keldo haben eine offizielle Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet. Ziel des Abkommens ist es, die Gesundheitswirtschaft beider Standorte durch gemeinsame Forschung und Innovation zu stärken. Die Basis dafür bildete eine erste Delegationsreise der Bochumer Wirtschaftsentwicklung nach Tallinn im vergangenen Juni. Die Stadtverwaltung erhofft sich von der Partnerschaft neue Impulse für den heimischen Standort, da Estland international als Vorreiter bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen gilt. Durch den gegenseitigen Austausch von Wissen und Erfahrungen sollen langfristig Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Patientinnen und Patienten gleichermaßen profitieren.

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Ruhr-Universität und GesundheitsCampus aus Bochum beteiligt

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Im Zentrum der neuen Partnerschaft stehen die intelligente Nutzung von Gesundheitsdaten, digitale Dienstleistungen und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Dabei wollen die Projektpartner zwei starke Innovationsnetzwerke miteinander verbinden, um zukunftsweisende Konzepte für die personalisierte Medizin zu entwickeln. Konkret soll künftig gemeinsam an Themen wie der sogenannten translationalen Medizin, digitalen Angeboten für die psychische Gesundheit sowie der Erforschung von Long-Covid gearbeitet werden. Auf Bochumer Seite setzen die Agentur GesundheitsCampus Bochum sowie die Ruhr-Universität die geplanten Projekte zusammen mit dem estnischen Tartu Biotechnology Park in die Praxis um.

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