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Bochum verzeichnet Plus bei Umzügen innerhalb von NRW
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Bürgerbüro Bochum
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Bochum verzeichnet Plus bei Umzügen innerhalb von NRW

Bochum hat 2024 durch Umzüge innerhalb Nordrhein-Westfalens Einwohner gewonnen. Der Wanderungssaldo lag bei rund 3,2 je 1.000 Einwohner.

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Mehr Zuzüge als Fortzüge

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Bochum hat 2024 bei der Binnenwanderung innerhalb Nordrhein-Westfalens einen positiven Saldo erreicht. Auf 1.000 Einwohner kamen rechnerisch rund 3,2 mehr Zu- als Fortzüge. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW hervor.

Der Wert hat sich damit gegenüber den beiden Vorjahren erhöht. 2023 hat der Saldo bei rund 1,8 je 1.000 Einwohner gelegen. Im Jahr 2022 ist er mit minus 0,3 noch leicht negativ gewesen. Bochum hat damit zum zweiten Mal in Folge einen Wanderungsgewinn bei Umzügen über Kreisgrenzen innerhalb von NRW verzeichnet.

Die Statistik weist keine absoluten Einwohnerzahlen aus, sondern eine Nettowanderungsrate. Dafür zieht IT.NRW die Zahl der Fortzüge von der Zahl der Zuzüge ab und setzt das Ergebnis ins Verhältnis zur mittleren Bevölkerung der Stadt.

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Unterschiede nach Staatsangehörigkeit

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Bei der Aufteilung nach Staatsangehörigkeit zeigen die Daten unterschiedliche Entwicklungen. Unter Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit hat Bochum 2024 einen leicht negativen Saldo von rund minus 0,4 je 1.000 Personen dieser Gruppe verzeichnet. Es sind also etwas mehr Deutsche aus Bochum in einen anderen Kreis oder eine andere kreisfreie Stadt in NRW gezogen als umgekehrt.

Unter Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ist der Saldo dagegen deutlich positiv gewesen. Hier lag die Nettowanderungsrate bei rund 22,8 je 1.000 Personen dieser Gruppe. Im Jahr 2023 hatte der Wert noch rund 9,2 betragen. Die Statistik nennt keine Gründe für diese Entwicklung und zeigt auch nicht, aus welchen einzelnen Städten oder Kreisen die Menschen zugezogen sind.

Im regionalen Vergleich hat Bochums Gesamtsaldo über den Werten von Herne und dem Ennepe-Ruhr-Kreis gelegen. Herne kam 2024 auf rund 1,9, der Ennepe-Ruhr-Kreis auf etwa 2,5 je 1.000 Einwohner. Dortmund und Gelsenkirchen haben dagegen leicht negative Werte verzeichnet.

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