
Höhere Finanzierungskosten belasten
Der Bochumer Immobilienkonzern Vonovia ist gut ins Jahr 2026 gestartet. Das Unternehmen verdiente im ersten Quartal vor allem mit der Vermietung von Wohnungen und mit Dienstleistungen mehr als ein Jahr zuvor. Belastet wurde das Geschäft allerdings durch höhere Finanzierungskosten. Das Ergebnis vor Steuern lag im ersten Quartal bei 462,2 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 482,1 Millionen Euro. Trotzdem hält Vonovia an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Außerdem will der Konzern bis 2028 weiter wachsen und Schulden abbauen.
2025 positiv abgeschlossen
Noch im März hatte der Konzern positive Zahlen für das Jahr 2025 vorgelegt. Der Deutsche Mieterbund hatte erklärt, dass das Ergebnis nur möglich sei durch radikale Mietsteigerungen. Im Jahr 2025 hätten sich die Mieten von Vonovia um 4,1 Prozent erhöht.