
Modernisierung der Rottstraße in Bochum
Der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur hat grünes Licht für die Neugestaltung der Rottstraße in Bochum gegeben. Bei der Sitzung im Technischen Rathaus wurde ein Grundsatzbeschluss auf den Weg gebracht, der den umfassenden Umbau der Verkehrsader einleitet. Ziel der Maßnahmen ist es, die Straße fit für die Zukunft zu machen und sie an moderne Anforderungen des Stadtverkehrs anzupassen. Vor allem der Schutz vor den Folgen von Starkregen spielt bei den Planungen eine entscheidende Rolle für die Stadtentwicklung. Zudem soll der öffentliche Raum durch neue Bäume und gezielte Grünflächen optisch und ökologisch deutlich aufgewertet werden.
Kompromiss bei Parkplätzen im Quartier
Ein zentraler Punkt bei den Planungen bleibt die Situation der Parkplätze für die Anwohner in der Bochumer Innenstadt. Nach den ursprünglichen Entwürfen der Verwaltung sollte die Anzahl der öffentlichen Stellplätze von aktuell 88 auf nur noch 28 sinken. Die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben sich nun jedoch für einen Kompromiss ausgesprochen, um diesen drastischen Wegfall für das Quartier zu verhindern. In einem gemeinsamen Änderungsantrag fordern sie, dass geprüft wird, ob deutlich mehr Parkmöglichkeiten erhalten bleiben oder neu geschaffen werden können. Dabei sollen auch alternative Lösungen wie das sogenannte Feierabendparken oder der Bau von Quartiersgaragen genau untersucht werden.