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Zoll durchsucht Gebäude in Bochum
© Fabian Strauch / FUNKE Foto Services GmbH
Der Einsatz des Hauptzollamt Duisburg an der Grenze zu den Niederlanden. Die Zollbeamten kontrollieren LKW mit einer mobilen Röntgenanlage.
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Zoll durchsucht Gebäude in Bochum

Der Zoll hat 30 Objekte in mehreren Städten durchsucht - unter anderem auch in Bochum. Es geht um mutmaßlich verschleierte Schwarzlohnzahlungen.

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Zoll durchsucht Geschäfts- und Wohnräume

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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat am Donnerstag (06.08.) Geschäfts- und Privaträume in 13 Städten durchsucht. Nach Angaben des Hauptzollamts Dortmund waren daran 260 Einsatzkräfte beteiligt. Die Staatsanwaltschaften Hagen und Essen haben die Maßnahmen im Rahmen umfangreicher Ermittlungsverfahren in der Gebäudereinigungsbranche angeordnet. Der Schwerpunkt hat im Raum Hagen gelegen.

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Bochum gehört zu den Einsatzorten

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Durchsuchungen hat es in Arnsberg, Bochum, Dorsten, Dortmund, Gütersloh, Hagen, Hattingen, Herdecke, Saarbrücken, Saerbeck, Münster, Warendorf und Wuppertal gegeben. Wie viele der insgesamt 30 durchsuchten Objekte in Bochum liegen und ob es sich dabei um Geschäftsräume oder eine Privatwohnung handelt, hat das Hauptzollamt nicht mitgeteilt. Angaben zu den Beschuldigten oder zu betroffenen Unternehmen gibt es wegen der laufenden Ermittlungen ebenfalls nicht.

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Ermittler stellen Unterlagen und Datenträger sicher

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Die Einsatzkräfte haben bei den Durchsuchungen Geschäftsunterlagen, elektronische Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt. Fachleute der Digitalen Forensik und spezialisierte Vermögensermittler des Zolls haben die Finanzkontrolle Schwarzarbeit unterstützt. Festnahmen hat es nach Angaben des Hauptzollamts nicht gegeben. Die Ermittlungen dauern an.

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Verdacht auf verschleierte Schwarzlohnzahlungen

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Die Beschuldigten sollen über einen längeren Zeitraum arbeitsteilig sogenannte Abdeckrechnungen eingekauft haben. Nach dem bisherigen Verdacht haben sie damit Schwarzlohnzahlungen an Beschäftigte verschleiert. Den Sozialversicherungsträgern und dem Fiskus könnte dadurch ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden sein.

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