
Bochumer Feuerwehr stärkt mentale Gesundheit
Einsatzkräfte der Feuerwehr sind im Berufsalltag besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken, startet die Bochumer Feuerwehr eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit. Ziel ist es, langfristig Ausfälle durch psychische Belastungen zu reduzieren.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.12.2025 05:10
Mentale Gesundheit rückt bei der Feuerwehr in den Fokus
Die Bochumer Feuerwehr startet eine Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG), um die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden gezielt zu stärken. Das Projekt ist zunächst auf sechs Monate angelegt. Im Rahmen der Zusammenarbeit bieten approbierte Psychotherapeutinnen verschiedene Maßnahmen an, die auf die besonderen Belastungen im Feuerwehralltag zugeschnitten sind. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Einsatzkräfte zu verbessern und langfristig Ausfälle aufgrund psychischer Belastungen zu reduzieren. Grundlage der Maßnahmen sind wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem DZPG-Projekt Urban Mental Health. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit von Fachkräften in belastenden Arbeitsumfeldern. In Bochum werden dabei insbesondere die spezifischen Belastungsfaktoren und Bedarfe der Feuerwehrmitarbeitenden erfasst und ausgewertet. Auf Basis dieser Ergebnisse soll am Ende der sechsmonatigen Testphase ein dauerhaft einsetzbares Konzept entwickelt werden. Dieses soll dazu beitragen, die psychische Widerstandskraft der Feuerwehrteams zu stärken und krankheitsbedingte Fehltage zu verringern.