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Bochumer Forschung: Auszeichnung für Sepsis-Studie
© Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum
Gruppenfoto Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
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Bochumer Forschung: Auszeichnung für Sepsis-Studie

Die Bochumer Anästhesiologie hat beim Fachkongress der DGAI im Jahr 2026 mit exzellenten wissenschaftlichen Leistungen überzeugt.

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Hohe Auszeichnung für Medizinerin aus Bochum

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Dr. med. Britta Westhus von der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Bochum hat beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) das mit 15.000 Euro dotierte Forschungsstipendium der Else Körner-Fresenius-Stiftung erhalten. Diese Auszeichnung gilt als eine der wichtigsten Ehrungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der deutschen Anästhesiologie. Seit 1992 wird das Stipendium vergeben, um besonders vielversprechende Projekte in der Medizin zu fördern.

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„Ich bin sehr dankbar und fühle mich geehrt, das DGAI-Forschungsstipendium erhalten zu dürfen. Es bestärkt mich darin, weiter auf dem Gebiet der Sepsis zu forschen, damit diese künftig früher erkannt und individueller behandelt werden kann. Aber das schaffe ich nicht allein, denn Forschung ist keine One-Man-Show, sondern Teamarbeit. Mein besonderer Dank gilt daher Prof. Adamzik für seine stetige Unterstützung und allen, die diese Arbeit mit vorangetrieben haben.“ - Britta Westhus, Assistenzärztin
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Neue Erkenntnisse zur Sepsis-Forschung in Bochum

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Im Zentrum der preisgekrönten Arbeit von Dr. Westhus steht die Sepsis, die umgangssprachlich oft als Blutvergiftung bezeichnet wird. Die Medizinerin untersuchte dabei winzige Bestandteile unserer Zellen, die sogenannten Mitochondrien, die als Kraftwerke der Zellen bekannt sind. Bei einer schweren Sepsis arbeiten diese Kraftwerke oft nicht mehr richtig, was für den Körper lebensgefährlich sein kann. Dr. Westhus konnte zeigen, dass bestimmte Eiweißstoffe, die für die Erneuerung dieser Kraftwerke wichtig sind, im Krankheitsfall nicht korrekt verarbeitet werden. Gleichzeitig sind wichtige Enzyme für diesen Prozess im Körper vermindert vorhanden. Diese neuen Erkenntnisse könnten in der Zukunft dabei helfen, die Behandlung von Sepsis-Patienten deutlich gezielter und erfolgreicher zu gestalten.

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