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Bohrkopf senkt sich in Bohrloch auf Mark 51°7
© Fraunhofer Institut für Geothermie / Stadtwerke Bochum
Geothermie-Bohrung Mark 51°7
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Bochumer Forschung: Mehr Transparenz bei Geothermie

Ein neues Forschungsprojekt aus Bochum will für mehr Vertrauen und Sicherheit bei Geothermie-Projekten sorgen.

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Förderung von Bundeswirtschaftsministerium

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Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG in Bochum übernimmt die Leitung für ein neues Projekt. Das Ziel der Wissenschaftler ist es, die tiefe Geothermie als Baustein für die Wärmewende in Deutschland sicherer und transparenter zu machen. Viele Menschen blicken skeptisch auf diese Technologie, da sie künstlich ausgelöste Erdbeben befürchten. Mit einer Fördersumme von 2,27 Millionen Euro durch das Bundeswirtschaftsministerium werden nun neue Grundlagen für die Überwachung und Kommunikation geschaffen.

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Kombination aus Technik und Sozialwissenschaft

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In diesem Vorhaben geht es nicht nur um reine Messwerte, sondern auch um das Empfinden der Menschen in der Region. Die Forscher kombinieren deshalb moderne seismologische Methoden mit sozialwissenschaftlicher Forschung. Es werden neue Verfahren entwickelt, um seismische Ereignisse genauer zu analysieren und deren Risiken besser einzuschätzen. Gleichzeitig untersuchen die Teams, welche Informationen die Bevölkerung wirklich braucht, um sich sicher zu fühlen. In geplanten Workshops und Bevölkerungsbefragungen können die Bürger ihre Sorgen und Fragen direkt an die Wissenschaftler richten.

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