
Bochumer Jugendtrainer legt erste Geständnisse ab
Im Prozess gegen einen früheren Bochumer Jugendfußballtrainer wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern hat der Angeklagte die ersten Geständnisse abgelegt. Er räumte 22 der insgesamt 39 angeklagten Taten ein.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.2026 15:03
Geständnisse am Landgericht Bochum
Im Verfahren gegen einen ehemaligen Bochumer Jugendfußballtrainer hat der Angeklagte 22 der insgesamt 39 angeklagten Taten umfassend gestanden. Die Geständnisse erfolgten am Donnerstag in einer nicht öffentlichen Sitzung am Landgericht Bochum. Mit den übrigen angeklagten Fällen soll sich das Gericht wahrscheinlich am nächsten Verhandlungstag beschäftigen. Weitere Termine sind bis Ende September angesetzt. Ein Urteil wird ebenfalls im September erwartet.
Vorwürfe reichen bis ins Jahr 2013 zurück
Dem Bochumer wird sexualisierte Gewalt gegen Kinder vorgeworfen, teilweise soll es sich um schweren sexuellen Missbrauch handeln. Die angeklagten Taten sollen sich zwischen 2013 und 2025 ereignet haben. Der Angeklagte soll etwa die Hälfte der ihm vorgeworfenen Straftaten begangen haben, als er selbst noch minderjährig war.