
Sozialer Äquator in Bochum
Während viele Schülerinnen und Schüler kurz vor dem Abitur vor allem mit Prüfungsstress beschäftigt sind, haben sich Martha Leidorf, Will Weyen und Hannah Wiggershaus einem Herzensprojekt gewidmet. Im Rahmen ihres Europakurses am Neuen Gymnasium Bochum haben die drei eine Dokumentation über die A40 als soziale Grenze im Ruhrgebiet gedreht. Statt die Autobahn als reine Hauptverkehrsader zu betrachten, beleuchten die jungen Bochumerinnen und Bochumer ihre gesellschaftliche und soziale Bedeutung.
„Es hat sich irgendwann herauskristallisiert, dass Menschen im Norden tendenziell eher ärmer sind als im Süden und sich dort unterschiedliche soziale Strukturen entwickelt haben.“ - Martha Leidorf
Preisgekürte Dokumentation im Kino
Bei der Dokumentation mit dem Titel „Wie die Grenzenlosigkeit Grenzen schafft - Die A40 in Bochum“ handelt es sich keineswegs um einen typischen Schülerfilm. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten belegten die drei Bochumer Nachwuchsfilmer den zweiten Platz.
Im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals „Doxs Ruhr“ wird der Film am Freitagabend (30.01.) erstmals auf der großen Leinwand gezeigt - um 18 Uhr im Metropolis Filmtheater. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.