
Bochumer wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Das Landgericht Bochum hat einen Familienvater wegen des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte gestanden, das zu Beginn gerade fünf Jahre alte Kind in mindestens sieben Fällen schwer missbraucht zu haben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.11.2025 15:25
Schwerer sexueller Missbrauch
Der Vater soll das Kind in der elterlichen Wohnung in Bochum, später, nach der Trennung von seiner Frau, in seiner eigenen Wohnung sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre mehr Haft gefordert. Der Vorsitzende Richter hingegen hat betont, dass auch neun Jahre Haft gerechtfertigt wären. Aber hier hat vor allem das Geständnis des Angeklagten und eine ansatzweise erkennbare Reue den Ausschlag gegeben. Beinahe alle waren schwerer sexueller Missbrauch, dabei sprach das Gericht sogar von Vergewaltigung. Und der Angeklagte hatte alle Taten mit seinem Smartphone gefilmt. Das Gericht, der 42-Jährige müsse in der Haft dringend eine Therapie machen und sollte jedes Angebot dazu wahrnehmen.