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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
© Steffen Kugler
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
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Bundesverdienstkreuz für zwei Bochumer

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet am Donnerstag (24.09.) zwei bekannte Persönlichkeiten aus Bochum mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.

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Auszeichnung im LWL-Museum Henrichshütte

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Die feierliche Ordensverleihung findet am Donnerstag, den 24. September 2026, im LWL-Museum Henrichshütte in Hattingen statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wählte diesen Ort bewusst im Rahmen seiner 20. „Ortszeit“-Reise aus, bei der er seinen Amtssitz für drei Tage in verschiedene Regionen Deutschlands verlegt. Ziel dieser Besuche ist es, den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu suchen und besonders engagierte Menschen zu würdigen. Insgesamt elf Personen aus Nordrhein-Westfalen erhalten während der Zeremonie den Verdienstorden für ihren langjährigen Einsatz.

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Carina Gödecke für politisches Lebenswerk geehrt

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Unter den Geehrten aus Bochum befindet sich die ehemalige Landtagspräsidentin Carina Gödecke, die für ihr jahrzehntelanges Engagement für die parlamentarische Demokratie ausgezeichnet wird. In ihrer langen politischen Karriere habe sie die Landespolitik in Nordrhein-Westfalen maßgeblich geprägt und sich stets für einen starken Sozialstaat und ein friedliches Miteinander eingesetzt. Neben ihrem politischen Wirken ist Gödecke in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen aktiv, unter anderem als Botschafterin der Deutschen Kinderhospizstiftung. Auch ihre Arbeit als Kreisvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Bochum wird bei der Verleihung hervorgehoben.

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Grigory Rabinovich: Einsatz für jüdisches Leben in Bochum

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Auch Grigory Rabinovich wird mit dem Verdienstorden geehrt. Er ist seit vielen Jahren eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Bochum. Als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen hat er entscheidend dazu beigetragen, dass die im Jahr 2007 geweihte Synagoge realisiert werden konnte. Rabinovich setze sich jedoch nicht nur für die Erinnerungskultur und die Shoah-Gedenkarbeit ein, sondern fördere aktiv das gegenwärtige jüdische Leben in der Region. Sein besonderes Augenmerk liege dabei auf dem interreligiösen Dialog und der Integration der Gemeinde in die Stadtgesellschaften von Bochum, Herne und Hattingen.

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