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Demenzfälle in Bochum könnten bis 2060 deutlich steigen
© AOK/Colourbox/hfr
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Demenzfälle in Bochum könnten bis 2060 deutlich steigen

In Bochum wird die Zahl der Demenzkranken in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich spürbar steigen. Das geht aus einer aktuellen Prognose des Wissenschaftlichen Instituts der AOK in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln hervor.

Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2026 14:02

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Anstieg auch in Bochum

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Die Zahl der Demenzfälle in Deutschland könnte nach einer neuen Prognose des Wissenschaftlichen Instituts der AOK bis 2060 deutlich steigen. Bundesweit geht die Modellrechnung bei weiter steigender Lebenserwartung von einem Anstieg von heute rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen Betroffene aus. Die Studie wurde gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln erstellt und liefert auch regionale Abschätzungen. Für Bochum wird demnach mit rund 7.300 Demenzkranken im Jahr 2060 gerechnet.

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Weniger Erwerbstätige könnten Versorgung erschweren

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Gleichzeitig verweist die Prognose darauf, dass künftig weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter zur Verfügung stehen werden. Das könnte die Versorgung und Pflege von Menschen mit Demenz zusätzlich erschweren. Nach Angaben der AOK kann Vorbeugung eine wichtige Rolle spielen. Genannt werden unter anderem eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf Rauchen, ein zurückhaltender Umgang mit Alkohol sowie die gute Behandlung von Vorerkrankungen, etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch mehr Bildung, die Behandlung von Hörstörungen und das Vermeiden sozialer Isolation werden als wichtige Faktoren genannt, um das Risiko einer Demenzentwicklung zu senken.

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