
...der Notfallseelsorge Bochum
Wie ist das, wenn man bei seinem Ehrenamt ständig dem Tod und trauernden Angehörigen begegnet? Und wie schafft man es, diese Fälle nicht mit nach Hause zu nehmen? Sabine Küthe und Elke Tönges sprechen über ihre Arbeit bei der Notfallseelsorge Bochum, beim Sonntagsfrühstück mit Annalena Fedtke. Sie erzählen, wie ihre Arbeit ihnen immer wieder Kraft spendet - und sollte ein Fall sie mal nicht loslassen, dann stünde das Team der Notfallseelsorge fest auch an ihrer Seite.
Veröffentlicht: Sonntag, 23.11.2025 12:13
Ein typischer Einsatz für eine Notfallseelsorgerin
Sabine Klüthe sitzt in Bereitschaft zu Hause, dann kommt der Anruf vom Teamleiter: es gab einen tödlichen Unfall in Bochum. Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind schon auf dem Weg. Während sie noch nach den Einzelheiten fragt, streift sich Sabine schon ihre lila Weste über und fährt zum Einsatzort - jetzt ist sie als Notfallseelsorgerin gefragt. Die Aufgabe: den Angehörigen vor Ort den Umgang mit dem Tod eines Geliebten Menschen zu ermöglichen. Zu Gast beim Sonntagsfrühstück mit Moderatorin Annalena Fedtke, erzählen Sabine und ihre Kollegin Elke Tönges von ihrer Arbeit bei der Notfallseelsorge Bochum, wie ein typischer Einsatz aussieht, was zur Ausbildung gehört und wie beide, trotz der emotionalen Schwere der Einsätze, aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit immer wieder Kraft schöpfen können.
"Notfallseelsorger kann jeder sein, der das Herz am rechten Platz hat"
Wer sich vorstellen kann, selbst die kostenlose Ausbildung zu machen und Teil des Notfallseelsorge-Teams zu werden, der kann am 08. Januar um 18 Uhr zu einem Infoabend in der Franziskuskirche in Bochum kommen. Eingeladen ist jeder, "der das Herz am rechten Platz hat", sagt Sabine Klüthe.