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Eisenbahnmuseum in Bochum hofft auf weitere Förderung
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Eisenbahnmuseum in Bochum hofft auf weitere Förderung

Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen plant eine umfassende Sanierung des historischen Lokschuppens und der wichtigen Drehscheibe. Für die Instandsetzung des technischen Herzstücks der Anlage werden insgesamt rund 1,6 Millionen Euro benötigt.

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Sanierung der Drehscheibe in Dahlhausen

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Die Drehscheibe ist das zentrale Element des Eisenbahnmuseums und wird auch heute noch täglich für Rangierarbeiten genutzt. Mit einem Durchmesser von 20 Metern bewegt sie schwere Lokomotiven mit einem Gewicht von bis zu 180 Tonnen. Da die Anlage zuletzt in den 1960er-Jahren umfassend saniert wurde, ist die Technik mittlerweile im Kern verschlissen. Insbesondere das massive Hauptlager in der Mitte weist zu viel Spiel auf und muss dringend erneuert werden. Dafür muss die gesamte Scheibe ausgebaut werden, zudem ist ein neuer Schutzanstrich gegen Rost geplant.

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Besucher stehen auf der Drehscheibe vor dem Ringlokschuppen
© Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
Drehscheibe Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
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Undichtes Dach und marode Wände am Lokschuppen

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Auch das Gebäude des Lokschuppens selbst weist erhebliche Mängel auf, die den Erhalt der historischen Fahrzeuge gefährden. Das Dach besteht aus alten Well-Eternit-Platten, die seit der letzten Reparatur in den 1980er-Jahren porös geworden sind und an vielen Stellen Regen durchlassen. An der Rückwand des Schuppens zeigt sich ein weiteres Problem: Dort wurden früher Glasbausteine als Notlösung eingebaut, in denen sich heute sichtbar das Wasser sammelt. Damit keine Teile herausfallen und Besucher gefährdet werden, mussten die Flächen provisorisch mit Klarsichtfolie beklebt werden. Im Zuge der Sanierung sollen dort wieder historische Fenster nach dem ursprünglichen Vorbild aus der Zeit des Ersten Weltkriegs eingesetzt werden.

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Finanzierung und Bedeutung für das Ruhrgebiet

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Die Kosten für die gesamten Baumaßnahmen belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro. Derzeit laufen mehrere Förderanträge beim Bund, dem Land NRW und verschiedenen Stiftungen für Denkmalschutz. Im August gab es bereits 200.000 Euro an Förderung. Der Lokschuppen bietet Platz für bis zu 14 Dampflokomotiven und war früher zur Zeiten des Bahnbetriebswerks ein Arbeitsplatz für bis zu 500 Menschen.

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