
VfL Bochum im Achtelfinale des DFB-Pokal
Der VfL Bochum zieht nach einer überzeugenden Leistung gegen den favorisierten Gegner aus Mainz ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Die Bochumer spielen die gesamten 90 Minuten mit dem Erstligisten mit und belohnen sich in der zweiten Halbzeit mit zwei Toren durch Rasmussen (46.) und Hofmann (75.). Damit feiern die Bochumer auch den ersten Heimsieg der Saison ausgerechnet im DFB-Pokal.
Bochum und Mainz auf Augenhöhe in erster Halbzeit
Der VfL Bochum ist wach in der Anfangsphase und taucht immer wieder im Mainzer Strafraum vor der Ostkurve im Ruhrstadion auf. Die erste gefährliche Situation gehört Gerrit Holtmann in der 14. Minute. Er bekommt den Pass in den Lauf auf dem linken Flügel gespielt und schießt den Ball dann fast vertikal aufs Tor. Rasmussen verpasst zentral vor dem Tor den Ball nur hauchzart. Nur fünf Minuten später wird es brenzlich auf der anderen Seite. Bochums Torwart Timo Horn pariert den Torschuss eines Mainzers, der wiederum von Mets wieder zurück Richtung eigenem Tor abprallt und nur glücklich von Horns Füßen vor der Linie gehalten wird. Steinwender kann den Ball zum Schluss klären. Die Fans im Ruhrstadion sind sehr zufrieden mit der ersten Hälfte ihrer Mannschaft, die mit 0:0 in die Kabine geht.
Rasmussen schießt VfL Bochum in Führung
Deutlich besser noch startet der VfL Bochum in die zweite Hälfte: Keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff startet Holtmann auf dem linken Flügel und findet Rasmussen in der Strafraummitte. Der schließt aus der Drehung ab, ein Mainzer fälscht den Ball wird unhaltbar ab. Damit geht der VfL Bochum in der 46. Minute mit 1:0 in Führung. Die Mainzer können keine zwingende Chance herausspielen und das bestraft der VfL in der 75. Minute. Kurz nach seiner Einwechslung passt Ouro-Tagba zu Steuckers und der legt vertikal in die Mitte des Strafraums, wo Hofmann komplett frei aus fünf Metern den Ball nur noch über die Linie drücken muss.
Wittek auf Trage vom Platz im Ruhrstadion
Einziger Tiefpunkt der Partie ist die Verletzung von Maximilian Wittek in der Schlussphase. Nach einem Zusammenstoß mit einer Mainzer muss der Bochumer auf einer Trage vom Platz getragen werden. Timo Horn ist in der zehnminütigen Nachspielzeit so häufig gefragt wie in der ganzen Partie noch nicht, denn die Mainzer machen Druck und drängen auf das Anschlusstor. Das gelingt aber nicht. Der VfL Bochum gewinnt 2:0 und erreicht die dritte Runde des DFB-Pokal.