
Was bekommen die I-Dötzchen in Bochum zum Schulstart?
Am Donnerstag (3. September) wurden in Bochum über 3600 Kinder eingeschult. Neben dem Lernen ist in der Schule auch die Frühstückpause wichtig. Der USB, die Stadtwerke und auch die Sparkasse wollen den Kindern eine umweltfreundliche Frühstückspause ermöglichen. Dafür haben sie jetzt an alle I-Dötzchen eine Brotdose und eine Trinkflasche verteilt. Diese Tradition besteht seit über 30 Jahren hier in Bochum.
Welcher Gedanke steckt hinter der Aktion in Bochum?
Die Idee, die hinter der Aktion steckt, ist "Nachhaltigkeit". Durch die wiederverwendbaren Behälter lassen sich Einwegverpackungen wie Alufolie, Butterbrotpapier, Trinkpäckchen oder Plastikflaschen deutlich reduzieren. So werden Müllmengen vermieden, die ansonsten täglich in den Klassenräumen anfallen würden. Die Kinder lernen früh, dass sie mit kleinen Routinen – etwa dem Befüllen der eigenen Trinkflasche oder dem Einpacken des Brotes in die Brotdose – einen konkreten Beitrag zum Schutz von Umwelt und Ressourcen leisten können, heißt es vom USB Bochum. Der Grundgedanke „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“ wird damit im Alltag der ersten Klassen verankert.
Was macht die Polizei Bochum zum Schulstart?
Für die I-Dötzchen ist nicht nur das spannend und neu, was im Klassenzimmer passiert. Auch der Weg zur Schule ist eine ganz neue Erfahrung für sie. Im Straßenverkehr sind sie die "Anfängerinnen" und "Anfänger". Damit ihnen auf dem Schulweg nichts passiert, ist die Polizei Bochum an den Grundschulen hier in der Stadt verstärkt im Einsatz. Die Beamten kontrollieren dort zum Beispiel vermehrt die Geschwindigkeiten. Sie überprüfen auch, ob Kinder in den Autos der Eltern richtig angeschnallt sind und im richtigen Kindersitzen sitzen. Außerdem guckt sich die Polizei auch die Fahrräder an, mit denen die Kinder unterwegs sind. Im letzten Jahr sind im Bereich des Polizeipräsidiums Bochum insgesamt zehn Schulkinder auf dem Weg zur Schule verunglückt, heißt es von der Polizei.