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Fenstersturz in Bochum-Weitmar: Verurteilungen wegen Bedrohung und Strafvereitelung
© Gero Helm / FUNKE Foto Services.
Das Gebäude vom neuen Justizzentrum Bochum präsentiert sich am Sonntag, dem 07.06.2020 mit seiner Aussenansicht an der Josef-Neuberger-Straße in Bochum.
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Fenstersturz in Bochum-Weitmar: Verurteilungen wegen Bedrohung und Strafvereitelung

Am Landgericht Bochum sind drei Männer im Zusammenhang mit dem Fenstersturz in Weitmar verurteilt worden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 17:59

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Strafvereitelung und Drohungen

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Im Zusammenhang mit dem Fenstersturz in Weitmar sind drei Männer wegen Bedrohung und Einschüchterung des Opfers verurteilt worden. Sie erhielten zunächst Haftstrafen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Der Vater eines der Täter hatte das Opfer genötigt, seine Aussage zu ändern und dafür ein Schreiben bei einem Anwalt aufsetzen lassen, das dem Staatsanwaltschaft übermittelt wurde. Die versuchte Strafvereitelung flog direkt zu Beginn des Fenstersturz-Verfahrens auf.

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Verurteilungen im Fenstersturz-Prozess

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Der Mann, der von drei Tätern aus einem Fenster 13 Meter in die Tiefe geworfen worden war, wurde vom Vater eines der Täter mit Drohungen und Geldzahlungen zur Unterschrift des Schreibens gezwungen. Zwei Verwandte anderer Täter waren ebenfalls an der Nötigung beteiligt. Die Staatsanwaltschaft erkannte das Schreiben als versuchte Strafvereitelung und leitete entsprechende Verfahren ein. Die Angeklagten im Fenstersturz-Prozess wurden trotz der versuchten Strafvereitelung verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen von bis zu acht Jahren und neun Monaten.


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