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Ruhr Universität Bochum macht NRW zu führendem Forschungsstandort
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services
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Ruhr Universität Bochum macht NRW zu führendem Forschungsstandort

In den kommenden Jahren fließt mindestens eine Milliarde Euro an Fördermitteln in Hochschulen in NRW. Auch die Ruhr Universität Bochum darf sich freuen.

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Forschungszusammenschluss zwischen Ruhr Universität Bochum und TU Dortmund läuft gut

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Die Ruhr Universität Bochum ist eine von insgesamt acht Hochschulen aus ganz NRW, die am Dienstag (13. Oktober) in der Staatskanzlei empfangen wurden. Die Hochschulen würden nach Düsseldorf eingeladen, weil sie dazu beitragen, dass Nordrhein-Westfalen seine Position als führenden Forschungsstandort on Europa weiter ausbauen können. In der jüngsten Vergaberunde der sogenannten Exzellenzstrategie von Bund und Ländern wurden fünf Standorte sowie 15 Forschungscluster im Land prämiert. Zu den Gewinnern gehören die RWTH Aachen, die Universitäten in Bonn und Köln sowie ein Verbund der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund (Ruhr Innovation Lab). Einer ersten Prognose zufolge bringt dieser Erfolg den Hochschulen ab Januar 2027 zusätzliche Fördergelder in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro ein. Die Entscheidung fiel nach Begutachtungen durch internationale Fachleute Anfang Oktober.

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Ruhr Innovation Lab verbindet Forschungsstärken aus Bochum und Dortmund

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Zum ersten Mal sind die Ruhr Universität Bochum und die TU Dortmund mit ihrem gemeinsamen Ruhr Innovation Lab angetreten. Das Ruhr Innovation Lab verbindet die Forschungsstärken der Universitäten, die zusammen über drei Exzellenzcluster verfügen, heißt es in einer Mittelung der Staatskanzlei:

Basis der gemeinsamen Bewerbung ist die vom Land geförderte Universitätsallianz Ruhr, in der die beiden Partner zusammen mit der Universität Duisburg-Essen seit 2007 vielfältige gemeinsame Strukturen geschaffen haben. Seit 2021 baut die Universitätsallianz Ruhr ihre Spitzenforschung international und interdisziplinär mit der Research Alliance Ruhr aus. In der Aufbauphase wurde sie vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit rund 75 Millionen Euro unterstützt. Seit 2025 sind die Mittel in Höhe von jährlich 48 Millionen Euro verstetigt.
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Hunderttauschende Studierende in NRW profitieren

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„Nordrhein-Westfalen steht für Spitzenforschung und wissenschaftliche Exzellenz. Fünf Exzellenzstandorte sowie 15 Exzellenzcluster im Land zeigen eindrucksvoll, welche Stärke und internationale Strahlkraft der Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen besitzt. Dafür hat die Landesregierung hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen und gezielte Investitionen getätigt, wie mit der Research Alliance Ruhr als zentrales Projekt der Ruhr-Konferenz. Das zahlt sich jetzt aus: Durch die Exzellenzstrategie fließt mindestens eine Milliarde Euro zusätzlich an die Hochschulen. Das ist eine großartige Nachricht für unseren Wissenschaftsstandort. Exzellente Forschung ist eine wesentliche Grundlage für die Innovationskraft unseres Landes. Wir haben unseren Standort in den letzten Jahren strategisch gestärkt, jetzt ernten wir die Früchte unserer Arbeit. Das zeigt auch die Entscheidung der WHU – Otto Beisheim School of Management, ihren Hauptsitz nach Düsseldorf zu verlagern. Von der Stärke unserer Hochschulen profitieren dabei Wissenschaft und Wirtschaft, genauso wie die Hunderttausenden jungen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen studieren und forschen. In einem immer schnelleren technologischen Wandel eröffnen uns die Exzellenzuniversitäten neue Chancen für innovative Produkte, für gute Arbeitsplätze, für Wohlstand und soziale Sicherheit auch in Zukunft.“ - Hendrik Wüst
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Wie wird eine Uni zu einer "Exzellenzuniversität"?

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Die Exzellenzstrategie ist ein umfassendes Förderprogramm zur Stärkung der universitären Spitzenforschung. Um sich für den Titel als Exzellenzuniversität überhaupt bewerben zu können, müssen Hochschulen vorab mindestens zwei erfolgreiche Forschungscluster vorweisen, bei einem Verbund sind es drei. Die nun geförderten Standorte erhalten ab Anfang 2027 für sieben Jahre zwischen zehn und 28 Millionen Euro pro Jahr vom Bund. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Universitäten zusätzlich: Schon für jedes eingeworbene Forschungscluster fließen jährlich 900.000 Euro, um beispielsweise neue Professuren zu schaffen. Künftig erhalten die Exzellenzuniversitäten zudem weitere jährliche Millionenbeträge aus dem Landeshaushalt, um ihre strategische Position weiter zu stärken.

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