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Forschung in Bochum über Antisemitische Straftaten
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services
Weiße, blaue und grüne Fahnen mit dem Logo der Ruhr-Universität Bochum / RUB wehen am Donnerstag, 26. März 2020 auf dem Forumsplatz der Uni in Bochum. Wegen der Corona-Krise ist die Universität geschlossen.
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Forschung in Bochum über Antisemitische Straftaten

Forschende der Ruhr Universität Bochum wollen zusammen mit Forschenden der Technischen Universität Berlin  bessere Strategien zur Vorbeugung antisemitischer Straftaten entwickeln.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 03:45

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Was macht das Team aus Bochum?

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In Bochum und in Berlin wird zu antisemitischen Straftaten geforscht. Besonders nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 haben diese Straften sin Deutschland deutlich zugenommen. Mit ihrer Forschung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine empirische Grundlage schaffen, um solchen Straftaten in Zukunft besser vorbeugen zu können. Dafür teilen sich die Universitäten die Arbeit auf. Das Bochumer Team konzentriert sich auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Taten und die Eigenschaften der Täter im Laufe der Zeit. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin nehmen hingegen biografische Verläufe und konkrete Risikofaktoren genauer in den Blick. Das Projekt zu "Präventionsorientierten Analyse Antisemitischer Kriminalität" wird mit knapp 1,2 Millionen Euro durch das Bundesforschungsministerium gefördert.

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