
Fuchs-Sichtungen in Bochum weiter eher selten
Immer wieder werden in der Bochumer Innenstadt Füchse gesehen. Anders als in Großstädten wie Berlin oder Hamburg ist das in Bochum aber noch keine alltägliche Erscheinung. Das hat die Kreisjägerschaft Bochum auf Anfrage von Radio Bochum erklärt. Offizielle Zahlen über Füchse in Bochum gibt es nicht. Freilebende Tiere lassen sich nach Angaben der Kreisjägerschaft nicht zuverlässig zählen. Auch in den Jagdgebieten in Bochum spiele der Fuchs nur eine geringe Rolle.
Wer einem Fuchs begegnet, soll ruhig bleiben
Nach Angaben der Kreisjägerschaft und des Vereins Wildtierschutz Deutschland gelten Füchse als sehr scheue Tiere. In den allermeisten Fällen halten sie sich von Menschen fern. Wer in Bochum einem Fuchs begegnet, sollte deshalb Ruhe bewahren und einfach weitergehen. Eine Meldung ist in der Regel nicht nötig. Die Innenstadt ist außerdem kein Jagdbezirk, deshalb werden Füchse dort auch nicht gejagt. Weitere Handhabungen gibt es hier.
Weniger Müll kann Fuchs-Sichtungen reduzieren
Ein Grund, warum Füchse in Städte kommen, ist die Nahrungssuche. Deshalb kann auch der Umgang mit Müll eine Rolle spielen. Wer weniger Abfälle auf Straßen und Plätzen zurücklässt, sorgt mit dafür, dass Füchse seltener in Wohngebieten und Innenstädten auftauchen. Tollwut ist nach Angaben der Experten nur in sehr wenigen Fällen ein Thema.