
Vom Bauzaun zur Gabenhütte
Fünf Jahre war ein Bauzaun der Ort, an dem Menschen im Kirchviertel in Wiemelhausen gut erhaltene Kleidung hinhängen und wegnehmen konnten. Allerdings waren die Anziehsachen dort ständig dem Wetter ausgesetzt und wurden so zum Teil ruiniert. Jetzt steht an der Stelle ein Holzunterstand, der genügend Schutz und Platz für die Kleidung zum Tauschen bietet. Gefördert wurde die Holzhütte mit rund 14.000 Euro von der Stadt Bochum.
ASB betreut Gabenhütte
Die Betreuung des Projekts übernimmt ein Team des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in Bochum. Sie kommen täglich vorbei, um die abgegebenen Sachen zu überprüfen und eventuell kaputte Sachen mitzunehmen und zu entsorgen. Was als Projekt für Bedürftige gestartet ist, ist mittlerweile zu einem Ort der Begegnung für alle Menschen geworden. Leider passiere es häufig, dass Menschen dieses Ort ausnutzen um alte Möbel loszuwerden, sagt Nicole Brandenburger vom ASB. Das sei schade, da der ASB diese kostenpflichtig entsorgen müsse. Gut erhaltene Schule und Kleidung jeglicher Art sind willkommen. Auch einzelne Menschen im Kirchviertel berichten gegenüber Radio Bochum, dass sie den Umbau der Gabenhütte sehr willkommen heißen. Eine Kleiderstange und mehrere Ablageflächen bieten Platz für Kleidung, Schuhe und Spielzeuge.