
Grubenwasser als Wärmequelle im Fokus
Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien und die Technische Hochschule Georg Agricola in Bochum haben eine Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie sich ehemalige Bergbau-Infrastrukturen für die Energiewende nutzen lassen. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Grubenwasser. Die Partner wollen untersuchen, wie es als verlässliche und bezahlbare Wärmequelle eingesetzt werden kann. Gerade im Ruhrgebiet könnte damit aus einer früheren Ewigkeitslast langfristig ein dauerhafter Nutzen entstehen.
Mehr als nur Technik
Die Zusammenarbeit soll nicht nur technische Fragen behandeln. Auch ökologische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte werden nach Angaben der Partner berücksichtigt. Darüber hinaus wollen Fraunhofer und THGA gemeinsame Projekte vorbereiten und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.