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Bochum: Heimkehrer-Dankeskirche wird zur Kita umgebaut
© FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener
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Bochum: Heimkehrer-Dankeskirche wird zur Kita umgebaut

Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar-Mark soll zur neuen Kita werden. Der Einzug der ersten Kinder ist nach aktuellen Planungen im August 2028 möglich.


Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2026 18:00

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Erste Kinder könnten im August 2028 einziehen

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Die Heimkehrer-Dankeskirche in Weitmar-Mark soll in den kommenden Jahren zur neuen Heimat der Kita "Heilige Familie" werden. Laut Investor Markus Bürger ist ein Einzug der ersten Kinder im August 2028 realistisch. Das hat er im Gespräch mit Radio Bochum erklärt.

"Der Rahmen wird auf jeden Fall noch da sein und die Kirche wird als solches noch erlebbar sein. Und das ist eigentlich die einzig sinnvolle Nutzung, Kinder wieder in die Kirche zurückzubringen." - Markus Bürger, Investor des Projekts gegenüber Radio Bochum.

Der Umbau soll voraussichtlich im kommenden Jahr beginnen. Noch muss das Projekt allerdings genehmigt werden.

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Aus zwei Gruppen sollen bis zu sechs werden

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Die Kita "Heilige Familie" liegt derzeit noch direkt neben der Kirche und betreut aktuell zwei Gruppen. Künftig sollen in der umgebauten Kirche fünf bis sechs Gruppen Platz finden. Geplant ist ein mehrstöckiges Raum-in-Raum-Konzept im Kirchraum. Dadurch könnten rund 75 zusätzliche Plätze entstehen. Die neue Einrichtung soll moderne pädagogische Standards erfüllen, komplett barrierefrei sein und vom Kita-Zweckverband getragen werden. Eine Übergangslösung ist nach aktuellem Stand nicht nötig.


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Krypta bleibt erhalten, Wohnungen auf altem Gelände geplant

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Nach dem Umzug der Kita soll auf dem bisherigen Gelände Wohnraum für etwa 50 bis 60 Wohnungen entstehen. Nach Angaben des Investors sind keine Luxuswohnungen geplant, aber auch kein sozialer Wohnungsbau. Vorgesehen ist außerdem eine Tiefgarage. Die Gemeinde St. Franziskus habe bei den Verhandlungen darauf geachtet, dass die Krypta mit Gedenkstätte und Museum erhalten bleibt. Sie soll weiterhin genutzt werden können und künftig barrierefrei zugänglich sein. Auch der Charakter der Kirche als Kriegsmahnmal und historischer Erinnerungsort soll bestehen bleiben.


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Kosten im zweistelligen Millionenbereich

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Zu Kaufpreis und Gesamtkosten machen weder Gemeinde noch Investor genauere Angaben. Nach Angaben des Investors liegt das Projekt insgesamt aber im zweistelligen Millionenbereich. Am Dienstag (5.5.) wurde die Gemeinde über das Vorhaben informiert.

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