
Durchführung in Bochum, Frankfurt und Hannover
Das Vorhaben wird von HNO-Universitätskliniken in Bochum, Frankfurt und Hannover wissenschaftlich begleitet. Ziel der Studie ist es, zu prüfen, ob ein niedrigschwelliges Angebot im Alltag der Bürgerinnen und Bürger praktikabel und wirksam umgesetzt werden kann. Das Hörscreening wird von November 2025 bis Februar 2026 an Bürgerämtern der drei beteiligten Städte angeboten. Die Tests sollen direkt in alltägliche Verwaltungsabläufe integriert werden, etwa bei Anmeldungen oder Passangelegenheiten. Bürgerämter ermöglichen laut den Projektverantwortlichen den Zugang zu einer breiten Bevölkerungsgruppe unterschiedlicher Altersstufen und Nationalitäten.
Perspektive
Die Studie soll zeigen, ob ein solches Screening dauerhaft in den Regelbetrieb übernommen werden kann. Bei Erfolg könnte das Modell Grundlage für ein nationales Programm zur Verbesserung der Hörvorsorge werden.