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IHK Mittleres Ruhrgebiet lehnt Fusion mit IHK Essen ab
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IHK Mittleres Ruhrgebiet lehnt Fusion mit IHK Essen ab

Die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet hat sich in ihrer Vollversammlung am Montagnachmittag (01.06.26) gegen eine Zusammenlegung mit der IHK Essen entschieden. Außerdem wurde der Geschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet zeitlich befristet beurlaubt.

Veröffentlicht: Montag, 01.06.2026 17:20

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IHK Mittleres Ruhrgebiet stimmt gegen Zusammenschluss

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Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hatte in den vergangenen Monaten zusammen mit der IHK Essen eine Zusammenlegung geprüft. Am Ende dieses Prozesses hätten sich die Mitglieder der IHK Mittleres Ruhrgebiet gegen eine Fusion mit Essen entschieden, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK. Damit bleibt es bei der wirtschaftlichen Selbstverwaltung der Kammerstädte Bochum, Herne, Witten und Hattingen. Das Projekt sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht entscheidungsreif, sagt der Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet in der Mitteilung. Deswegen habe er der Vollversammlung empfohlen, gegen eine Vereinigung zu stimmen. Dieser Empfehlung ist die Vollversammlung gefolgt.

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Stimmen zu Entscheidung aus dem Präsidium

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Die heutige Entscheidung ist ein klarer Ausdruck gelebter Selbstverwaltung der Wirtschaft. (IHK-Vizepräsident Christopher Schäfer)
Wir brauchen in der aktuellen wirtschaftlichen Situation eine stabile IHK, die für ihre Mitgliedsunternehmen da ist. Eine Fortführung des Projekts hätte zu viele Kapazitäten in unserer Kammer gebunden. (IHK-Vizepräsident Michael Vogelsang)
Wir brauchen eine Kammer, die für die Unternehmen im Kammerbezirk präsent ist und sich um die Belange vor Ort intensiv kümmert. Bei einem Zusammenschluss wäre die Befürchtung groß gewesen, dass uns die für die Unternehmen wichtige Regionalität verloren ginge. (IHK-Vizepräsident Andor Baltz)
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NRW-Wirtschaftsministerium hatte ebenfalls Bedenken

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Schon Mitte letzter Woche hatten sich in einer Sondersitzung der Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet zahlreiche Mitglieder Bedenken geäußert und um zusätzliche Informationen gebeten. Auch das NRW-Wirtschaftsministerium habe angemerkt, dass viele Fragen nicht abschließend geklärt seien und das Projekt deshalb nicht entscheidungsreif sei, schreibt die IHK Mittleres Ruhrgebiet weiter in ihrer Mitteilung.

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IHK Geschäftsführer befristet beurlaubt

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Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat außerdem ihren Geschäftsführer befristet beurlaubt. Jetzt sollen verschiedene Sachverhalte geklärt werden. Weitere Details dazu wurden nicht genannt.

Wir möchten uns die Zeit nehmen, diese (Sachverhalte) mit der gebotenen Sachlichkeit aufzuarbeiten. (Phillip Böhme, Präsident IHK Mittleres Ruhrgebiet)
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