Jetzt 26 bestätigte Corona-Virus-Infektionen in Bochum

Veranstaltungen mit unter tausend Teilnehmern nur noch erlaubt, wenn sie "der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" dienen - alles andere muss abgesagt oder verschoben werden.

Corona Virus 3D Model
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Allein am Samstag (14. März) gab es mehr als 3.000 Anrufe auf der Corona-Hotline der Stadt. Allerdings bittet die Stadt Bochum erneut darum, die Hotline nur in dringenden Corona-Verdachtsfällen zu wählen - und nicht für generelle Fragen. Auch der Notruf, die 112, wird immer häufiger gewählt. Bitte seht davon ab! Gleichzeitig hat die Stadt bekannt gegeben, dass Veranstaltungen mit unter 1.000 Menschen nur noch dann erlaubt sind, wenn sie "der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen".

Auch Einschränkungen im Nachtleben

Während es am Samstag in vielen Bochumer Supermärkten brechend voll war, ist das Nachtleben im Bermuda-Dreieck an diesem Wochenende schon stark eingeschränkt. Diskotheken wie das Riff oder das Sachs haben geschlossen. Die Zeche Bochum an der Prinz-Regent-Straße wird im Rahmen ihrer Schließung kreativ: Der DJ der Zeche legt trotzdem in der menschenleeren Diskothek auf, die Show wird bei Instagram übertragen. Viele Bars und Kneipen haben aber noch geöffnet - im Gegensatz etwa zu der Situation in Berlin, wo auch Kneipen schon geschlossen haben.

Stadtverwaltung vermeidet persönliche Termine

Weiterhin hat die Stadt Bochum bekannt gegeben, dass sie ihr Dienstleistungsangebot zwar aufrecht erhalten möchte - allerdings ab sofort beinahe ausschließlich telefonisch oder online. Die Volkshochschule, die Musikschule, die Büchereien, das Kunstmuseum oder das Stadtarchiv haben geschlossen.

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