
Drogen, Frust und eine gefährliche Flucht
Ein Bochumer Heranwachsender wurde vom Jugendgericht verurteilt, nachdem er mit 120 km/h vor der Polizei geflüchtet war – auf einer Straße, auf der nur 30 km/h erlaubt sind. Die Flucht endete im Graben, der 20-Jährige und ein Freund flohen zu Fuß.
Der Mann hatte an diesem Tag erfahren, dass seine langjährige Freundin ihn mit seinem besten Freund betrogen hatte. Daraufhin konsumierte er Marihuana und Kokain und setzte sich mit zwei Frauen und einem Kollegen in einen gemieteten BMW. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, reagierte er panisch und trat aufs Gas.
Urteil: Sozialer Trainingskurs und hohe Kosten
Das Jugendgericht verurteilte den Bochumer nach Jugendrecht zu einem sozialen Trainingskurs und einer Drogenberatung. Sein Führerschein bleibt weiterhin eingezogen, und er muss 5.000 Euro für den Totalschaden des Mietwagens zahlen.