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Corona Virus 3D Model
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Keine Angst vor Hantavirus in Bochum - Gesundheitsamt gibt Entwarnung

Beim Gesundheitsamt in Bochum steht das Telefon nicht still. Viele Bochumerinnen und Bochumer machen sich Sorgen wegen des Hantavirus. Das sei aktuell aber nicht nötig.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 13:51

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Wie schätzt das Gesundheitsamt Bochum die Lage ein?

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Wer in Bochum wohnt, muss aktuell keine Angst haben, sich hier mit dem Hantavirus zu infizieren. Laut Gesundheitsamt Bochum besteht in Bochum derzeit keine akute Gefährdung. Die zuständigen Gesundheitsbehörden beobachten die internationale Lage aufmerksam und stehen im engen Austausch mit nationalen und internationalen Institutionen. Das Virus ist auf einem Kreuzfahrtschiff ausgebrochen, das im April 2026 in Südargentinien gestartet ist. Mehrere Passagiere hatten sich infiziert. Sie wurden isoliert und engmaschig überwacht, genau wie ihre Kontaktpersonen. So sei eine Weiterverbreitung durch die betroffenen Kreuzfahrtteilnehmerinnen und -teilnehmer wirksam unterbunden worden.

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Wie infiziert man sich mit dem Hantavirus?

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Hantaviren gibt es auf der ganzen Welt. Sie kommen vor allem dort vor, wo bestimmte Mäusearten leben. In Deutschland gelten vor allem die Rötelmaus und die Brandmaus als Wirtstiere. Die Viren gelangen über Speichel, Urin und Kot der infizierten Tiere in die Umwelt. Selbst wenn diese Ausscheidungen trocken sind, können die Viren noch mehrere Tage ansteckend bleiben.

Auf den Menschen werden die Viren in der Regel durch die Luft übertragen, zum Beispiel wenn Menschen virushaltige Partikel einatmen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Staub, der zuvor Kontakt zu kontaminierten Materialien hatte, aufgewirbelt wird. Ein anderer Weg der Infektion geht über verletzte Haut oder Bisse. Viele Infektionen verlaufen ohne Symptome oder mit unspezifischen Beschwerden wie Fieber, Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen. Schwere Krankheitsverläufe sind in Deutschland selten, heißt es vom Bochumer Gesundheitsamt.

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Vermehrte Ebola Ausbrüche in Teilen Zentralafrikas

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In Teilen Zentralafrikas, besonders in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda, treten aktuell vermehrt Ebola-Ausbrüche auf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen, um zusätzliche Ressourcen zu mobilisieren, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ebola wird hauptsächlich durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Menschen oder Tiere übertragen und kann zu schweren Blutungen führen.

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Appell der Stadt Bochum

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Die Stadt Bochum bittet die Bevölkerung um sachliche Einordnung der aktuellen Meldungen. Für beide Erkrankungen gilt: Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung in Deutschland ist derzeit gering. Dennoch wird empfohlen, bei Reisen in betroffene Regionen die Hinweise des Auswärtigen Amtes und der Gesundheitsbehörden zu beachten, den direkten Kontakt mit Wildtieren und deren Ausscheidungen zu vermeiden sowie bei unklaren Krankheitssymptomen nach Auslandsaufenthalten medizinischen Rat einzuholen.

Bei weiteren Fragen könnt Ihr Euch per Mail an das Gesundheitsamt der Stadt Bochum wenden (Anliegen-Gesundheitsamt@bochum.de)

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