
Ganztägiger Warnstreik am Freitag
Bei der Arbeiterwohlfahrt NRW legen Beschäftigte am Freitag (6. Februar) ganztägig die Arbeit nieder. Dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft ver.di. Vom Warnstreik betroffen sind unter anderem Einrichtungen im Kreis Recklinghausen sowie in Bochum, Herne, Gelsenkirchen und Bottrop.
Nach Angaben der Gewerkschaft müssen sich Eltern und Betroffene auf Einschränkungen in Kitas, Offenen Ganztagsschulen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Beratungsstellen einstellen.
Tarifverhandlungen ohne Ergebnis
Hintergrund des Warnstreiks ist die erste Tarifrunde für die Beschäftigten der AWO NRW am 20. Januar. Dort konnte kein Ergebnis erzielt werden. Laut ver.di haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und brachen die Gespräche vorzeitig ab. Daraufhin hat die Tarifkommission der Gewerkschaft die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen beschlossen.
Forderung nach mehr Geld und besseren Bedingungen
Ver.di fordert unter anderem 500 Euro mehr im Monat für alle Beschäftigten sowie 300 Euro mehr für Auszubildende. Zudem verlangt die Gewerkschaft Verbesserungen bei Zulagen, Zeitzuschlägen und der Jahressonderzahlung sowie zusätzliche freie Tage für Gewerkschaftsmitglieder. Die Forderungen stützen sich auf eine Beschäftigtenbefragung aus dem November 2025, an der sich rund 1.700 Mitarbeitende der AWO NRW beteiligt hatten.