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Klimaschutzbündnis in Bochum kritisiert Wärmeplanung der Stadt Bochum
© Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services GmbH
Energie Feature - Ein Thermostat in einer Wohnung in Oberhausen.
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Klimaschutzbündnis in Bochum kritisiert Wärmeplanung der Stadt Bochum

Das Bochumer Klimaschutzbündnis hat den Sachstandsbericht zur Wärmeversorgung der Stadt Bochum, der Ende Mai veröffentlicht wurde, scharf kritisiert. Zwar begrüßt das Bündnis das Ziel, die Stadt bis 2045 klimaneutral mit Wärme zu versorgen, doch es sieht erhebliche Lücken in der Planung.

Veröffentlicht: Samstag, 19.07.2025 05:35

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Fehlende Konzepte für eine nachhaltige Wärmeversorgung

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Das Klimaschutzbündnis in Bochum, bestehend aus dem BUND und Greenpeace in Bochum, bemängelt, dass im Bericht grundlegende Ansätze fehlen würden, um den Wärmebedarf der Stadt zu reduzieren. Maßnahmen wie eine bessere Gebäudedämmung würden nicht thematisiert werden. Ebenso bleiben Lösungen zur Speicherung von Wärme und der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien aus Sicht des Bündnisses unberücksichtigt. Diese Aspekte seien jedoch essenziell, um die Klimaziele der Stadt zu erreichen.

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Kritik an mangelnder Bürgerbeteiligung

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Neben den inhaltlichen Lücken bemängelt das Klimaschutzbündnis die fehlende Einbindung der Öffentlichkeit. Die Umweltverbände fordern eine frühzeitige, transparente und kontinuierliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Planungsprozess. Nur durch eine aktive Mitgestaltung könne ein nachhaltiger und breit akzeptierter Wandel in der Wärmeversorgung gelingen, so das Bündnis.

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