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Kritik an Hitze-Portal der Stadt Bochum
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Kritik an Hitze-Portal der Stadt Bochum

Die Stadt Bochum hat für die heißen Tage ihr Hitze-Portal freigeschaltet. Dort zeigt eine Karte unter anderem Orte, an denen sich Menschen in der Stadt abkühlen können. Kritik gibt es aber auch: Nicht alle Orte seien kostenlos oder rund um die Uhr zugänglich.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2026 04:25

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Karte zeigt kühle Orte in Bochum

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Auf der Internetseite der Stadt Bochum ist jetzt das Hitze-Portal freigeschaltet. Dort finden sich unter anderem sogenannte kühle Orte in der Stadt, also Plätze, die im Vergleich zur Umgebung Schatten oder spürbare Abkühlung bieten. Dazu gehören zum Beispiel Kirchen, Grünanlagen, Trinkbrunnen oder auch Schwimmbäder. Eine Hörerin hatte gegenüber Radio Bochum kritisiert, dass nicht alle Orte kostenlos oder rund um die Uhr zugänglich seien. Die Stadt hat das eingeräumt. Nils Kramwinkel von der Stabstelle Klima und Nachhaltigkeit betont aber, dass das Hitze-Portal kein lückenloses 24-Stunden-Angebot schaffen solle. Es gehe vielmehr darum, Möglichkeiten zur Orientierung aufzuzeigen.


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Auch Tipps zum Verhalten bei Hitze

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Neben der Karte enthält das Hitze-Portal auch Hinweise, wie sich Menschen bei hohen Temperaturen schützen können. Dazu gehören unter anderem ausreichend trinken, leichte Kleidung tragen, Belastung reduzieren, zusätzliche Pausen einlegen und keinen Sport in der Mittagshitze treiben. Die Stadt verweist außerdem darauf, dass Schutz vor Hitze auch zuhause oder im direkten Umfeld wichtig bleibt.


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Karte nur digital verfügbar

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Kritisiert wurde auch, dass die Karte bisher nur digital verfügbar ist. Gerade ältere Menschen, Menschen ohne Smartphone oder Obdachlose könnten dadurch schlechter erreicht werden. Eine nicht-digitale Version gibt es derzeit nicht, sie ist nach Angaben der Stadt aktuell auch nicht geplant. Die Karte sei nur ein Baustein des Hitzeschutzes.

"Die Karte wird im Laufe der nächsten Wochen, Monate, Jahre dann auch immer erweitert werden, um einfach mehr Gelegenheiten zu schaffen, dass die Menschen eben auch raus aus der Hitze und eine kurze spontane Abkühlung bekommen." - Nils Kramwinkel von der Stabstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt.

Besonders wichtig sei außerdem der Blick auf Menschen, die unter Hitze besonders leiden. Die Stadt bittet alle Bochumerinnen und Bochumer auf ältere, kranke oder anderweitig gefährdete Nachbarinnen und Nachbarn zu achten, nachzufragen und bei Bedarf Unterstützung anzubieten.

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