
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
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Außenansicht vom Kunstmuseum in Bochum am Mittwoch, 28. Mai 2025. Der Neubau des Kunstmuseums wird unter Denkmalschutz gestellt, was weitreichende Folgen hat. Gespräch mit Direktorin Noor Mertens und Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen. #BOwissen #BOverstehen
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Ein Symbol des kulturellen Wandels
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Der Neubau des Kunstmuseums, eröffnet im Jahr 1983, wird nun unter Denkmalschutz gestellt. Die untere Schutzbehörde der Stadt und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe würdigen damit die architektonische und kulturelle Bedeutung des Gebäudes. Der Neubau entstand in einer Zeit des Wandels: Nach der Bergbaukrise sollte er ein Symbol des Aufbruchs und der Hinwendung zu Bildung und Kultur sein.
„Das Museum Bochum ist weit mehr als ein Ausstellungsort – es ist ein offenes Haus der Begegnung mit einer außergewöhnlichen Verbindung von Architektur, Kunst und städtebaulicher Qualität.“ - Noor Mertens, Direktorin des Kunstmuseum Bochum.
Rund 30.000 Menschen haben das Kunstmuseum 2024 besucht.
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Verbindung von Alt und Neu
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Das Ursprungsgebäude, die Villa Marckhoff-Rosenstein aus dem Jahr 1900, steht bereits seit längerer Zeit unter Denkmalschutz.
"Die Unterschutzstellung würdigt ein frühes Beispiel einer selbstständigen, moderneren Museumsarchitektur, die Rücksicht auf die historische Bausubstanz der Villa Marckhoff-Rosenstein aus dem Jahr 1900 nimmt und so zeitgemäß Alt mit Neu verbindet." - Dagmar Stallmann, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bochum.
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