
Mann aus Bochum soll 14-Jährige missbraucht haben
Der sexuelle Missbrauch einer Jugendlichen hat einen 35-jährigen Bochumer vor das Landgericht gebracht. Der Mann soll in einem Chat eine 14-jährige Jugendliche überredet haben, sich mit ihm zu treffen. Er soll die Jugendliche, die eine Lernschwäche hat, abgeholt und sie zum Teil sehr schwer sexuell missbraucht haben. Bereits auf einer längeren Autofahrt soll es zu ersten Übergriffen gekommen sein. Bei ihm zuhause soll er die Jugendliche dann derart missbraucht haben, dass es nach Erwachsenenrecht eine Vergewaltigung wäre. Das Opfer hat eine Lernschwäche, gilt als minderbegabt und soll deswegen gar nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sein, sich zu wehren. Der angeklagte Bochumer behauptete jetzt vor Gericht, die 14-Jährige sei diejenige gewesen, die ihn nach Sex gefragt habe. Der Vorsitzende Richter fragte daraufhin zunächst nur vorsichtig, ob er dabei kein Störgefühl gehabt habe. Der Angeklagte verneinte das. Das Gericht hat Termine bis Ende März geplant.