
Umbau an der Rensingstraße nötig
Für den Umzug der LEA Bochum sind laut Bezirksregierung zunächst Umbaumaßnahmen an der Rensingstraße nötig. Deshalb wird der Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung dort vorübergehend eingestellt. Die Landeserstaufnahmeeinrichtung am bisherigen Standort am Gersteinring bleibt bis zum Umzug regulär in Betrieb.
Land und Stadt Bochum arbeiten weiter zusammen
Mit der Zusammenlegung der beiden Standorte will das Land Nordrhein-Westfalen die Unterbringung geflüchteter Menschen in Bochum und im Land weiter verlässlich und zukunftsfähig organisieren. Auch nach dem Umzug der LEA Bochum soll die Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Stadt Bochum fortgesetzt werden.
So läuft das Aufnahmeverfahren in Bochum ab
Die LEA Bochum ist die erste Anlaufstelle für Menschen, die sich in Nordrhein-Westfalen als asylsuchend melden. Dort werden sie zunächst registriert. Anschließend kommen die Personen, die ihren Asylantrag in NRW stellen dürfen, in eine der sechs Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Dort bleiben sie in der Regel zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit werden sie ärztlich untersucht und stellen ihren Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Danach werden sie in einer Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes untergebracht, bis über ihren Antrag entschieden ist.