
Niemand darf gefährdet werden
Martinsfeuer gelten als Traditionsfeuer und sind grundsätzlich erlaubt. Ihr braucht also keine besondere Genehmigung der Stadt Bochum. Voraussetzung ist jedoch, dass durch das Feuer niemand gefährdet oder erheblich belästigt wird. Deshalb empfiehlt die Stadt Bochum, ausschließlich trockenes und unbehandeltes Holz, beispielsweise Buche oder Birke, zu verwenden. Die Feuerstelle sollte zudem nicht größer als etwa ein Quadratmeter sein und der Holzstapel eine Höhe von einem Meter nicht überschreiten. Damit wird die Rauchentwicklung und mögliche Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft gering gehalten.
Kein Feuer bei starkem Wind
Bei starkem Wind oder feuchter Witterung sollte auf das Abbrennen eines Martinsfeuers verzichtet werden, teilt die Stadt Bochum mit. Unter solchen Bedingungen kann Rauch nämlich verstärkt in benachbarte Wohn- und Schlafräume ziehen. Darüber hinaus sollten Martinsfeuer nicht länger als zwei Stunden brennen, stets beaufsichtigt werden und es sollte ausreichend Löschmaterial bereitstehen. Außerdem müsst ihr die gesetzliche Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr einhalten.
Keine Abfälle verbrennen
Holzhaufen werden häufig von Kleintieren als Unterschlupf genutzt. Deshalb sollten die Holzstapel erst am Tag des Martinsfeuers aufgeschichtet oder unmittelbar vor dem Anzünden noch einmal umgeschichtet werden. So erhalten Tiere die Möglichkeit, den Bereich rechtzeitig zu verlassen. Das Verbrennen von Abfällen ist auch beim Martinsfeuer verboten, sowohl von pflanzlichen als auch von andere Abfällen.